
Wuppertal, 18. September 2026 – Mitten am Tag hat ein 37-jähriger Afghane versucht, die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal in Brand zu setzen. Die Polizei nahm den Mann kurz nach der Tat fest. Verletzt wurde niemand, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile Untersuchungshaft beantragt. Gegen den Tatverdächtigen besteht der dringende Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung. In seiner Wohnung sollen mehrere Messer und eine Machete gefunden worden sein. Die Ermittler gehen von einem antisemitischen Motiv aus.
Was bisher bekannt ist
Der Mann soll am Donnerstagnachmittag eine brennbare Flüssigkeit auf den Treppenstufen der Synagoge entzündet haben. Das Feuer wurde rasch gelöscht. Der Tatverdächtige ist der Polizei bereits bekannt und soll allein gehandelt haben. Die Tat ereignete sich in einer besonders sensiblen Zeit zwischen Rosch ha-Schanah und Jom Kippur.
Jüdische Gemeinden in ganz Deutschland reagieren mit großer Besorgnis. Der Vorfall reiht sich in eine Reihe von Angriffen auf jüdische Einrichtungen ein und zeigt erneut, wie verletzlich jüdisches Leben in Deutschland ist.
Reaktionen und Schutzmaßnahmen
Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer erklärte: „Jüdisches Leben gehört zu Deutschland – heute und an jedem Tag.“ In Bonn fand am Freitag eine Mahnwache in Solidarität mit der jüdischen Gemeinde statt. Die Sicherheitsbehörden haben den Schutz jüdischer Einrichtungen bundesweit erhöht.
Ein der Polizei bekannter 37-jähriger Afghane steht im Verdacht, versucht zu haben, die Synagoge in Wuppertal in Brand zu setzen.
— Eric Möller (@EMoller01) September 18, 2026
Politiker aller demokratischen Parteien verurteilten die Tat scharf und forderten konsequente Aufklärung sowie besseren Schutz. Der Fall macht deutlich, dass der Kampf gegen Antisemitismus weiterhin höchste Priorität haben muss. Die Ermittlungen dauern an.
Shivam Das für Shivam Das News.







