HATTINGEN (NRW) — Der 61-jährige Mann, der Ende August bei einem Angriff mit einer Axt lebensgefährlich verletzt worden war, ist in einer Spezialklinik gestorben. Polizei Hagen und Staatsanwaltschaft Essen bestätigten den Tod am Freitag, 18. September 2026. Gegen den Bruder des Opfers wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt; der 54-Jährige bleibt in Untersuchungshaft.

Chronologie des Falls
Ende August entdeckte ein Spaziergänger den 61-Jährigen schwer verletzt auf dem Grundstück seines Wohnhauses im Hattinger Stadtteil Niederwenigern an der Breddestraße. Ein Rettungshubschrauber brachte das Opfer in eine Spezialklinik. Noch am selben Tag nahmen Spezialkräfte (SEK) den nebenan wohnenden Bruder fest.


Zunächst war öffentlich von einem Nachbarn die Rede gewesen; später konzentrierten sich die Ermittlungen auf den Bruder. Ein Haftrichter erließ damals einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Nach dem Todeseintritt prüft die Staatsanwaltschaft Essen nun die rechtliche Einordnung als Tötungsdelikt.

Update Mit Axt attackierter Mann in Hattingen gestorben. Mittlerweile sitzt der Bruder in U-Haft, weitere Angaben werden immer noch nicht gemacht.
— Rebella (@SpoonTabby) September 18, 2026
Tatort und Ermittlungen


Zur Motivlage machen Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin keine Angaben. Frühere Medienberichte sprachen von Spannungen um Grundstücksfragen – offiziell bestätigt ist das Motiv nicht. Namen der Beteiligten werden nicht veröffentlicht.
Einordnung
Gewalt innerhalb der Familie gehört in Nordrhein-Westfalen zu den Fällen, die Polizei und Justiz regelmäßig belasten. Der tödliche Ausgang nach wochenlanger Intensivbehandlung zeigt, wie schwer die Verletzungen waren. Shivam Das News stützt sich ausschließlich auf bestätigte Angaben der Ermittlungsbehörden und verzichtet auf Spekulation.
Wir aktualisieren diesen Bericht, sobald Polizei oder Staatsanwaltschaft neue, bestätigte Informationen freigeben.
Quellen: Polizei Hagen, Staatsanwaltschaft Essen, dpa, 18. September 2026.







