NEW YORK / BERLIN — Deutschland kämpft um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028. Die Abstimmung in der UN-Generalversammlung gilt als wichtiger Test für die außenpolitischen Ambitionen der Bundesregierung.

Neben Deutschland bewerben sich Österreich und Portugal um die zwei freien Sitze der Regionalgruppe „Westeuropa und andere Staaten“. Für die Wahl ist eine Zweidrittelmehrheit nötig.

Warum der Sitz wichtig ist
Ein Sitz im Sicherheitsrat gibt Berlin mehr Gewicht in Krisendiplomatie, Friedensmissionen und Sanktionsdebatten. Kanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul haben in den vergangenen Tagen intensiv um Unterstützung geworben.

Das Ergebnis wird als Signal für Deutschlands Rolle in der internationalen Ordnung gelesen – und für die Fähigkeit, Partner zu mobilisieren.
Deutschland kämpft um Sitz im UN-Sicherheitsrat. Entscheidung in New York – Wadephul optimistisch trotz engem Rennen mit Österreich und Portugal.
— UN News DE September 17, 2026
Quellen: dpa, Welt, Auswärtiges Amt. Stand: 18. September 2026.







