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Merz: Unbedingte transatlantische Freundschaft ist für längere Zeit vorbei

Für Leser in Deutschland & Europa
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Autor: Shivam Das · Unabhängige Berichterstattung. Korrektur / Kontakt

Merz: Unbedingte transatlantische Freundschaft ist für längere Zeit vorbei
Merz: Unbedingte transatlantische Freundschaft ist für längere Zeit vorbei

Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz hat die seit dem Zweiten Weltkrieg gewachsene „unbedingte“ transatlantische Freundschaft zwischen den USA und Europa zumindest vorerst für beendet erklärt.

In einer Wahlkampfrede im Konrad-Adenauer-Haus sagte er: „Diese Zeit dieser unbedingten transatlantischen Freundschaft ist wahrscheinlich für längere Zeit vorbei.“

Merz verwies auf veränderte politische Einstellungen in den USA und eine neue Einschätzung des Bündnisses. Er stellte die aktuellen Beziehungen früheren Präsidentenbesuchen und Reden von John F. Kennedy und Ronald Reagan gegenüber.

CDU-Veranstaltung mit Friedrich Merz im Konrad-Adenauer-Haus Berlin vor der Abgeordnetenhauswahl
Der Auftritt fand im Rahmen des Berliner CDU-Wahlkampfs vor der Abgeordnetenhauswahl statt.

Telefonat mit Trump am selben Tag

Am selben Tag telefonierte Merz mit US-Präsident Donald Trump. Laut Bundesregierung betonten beide die besondere Verbundenheit; Themen waren unter anderem Ukraine und die Lage in der Straße von Hormus.

Friedrich Merz bei einer Rede vor CDU-Mitgliedern in Berlin zur Außenpolitik
Merz forderte mehr europäische Eigenverantwortung angesichts der veränderten Lage.

Quellen: Handelsblatt, Bloomberg, Tagesspiegel, Regierungssprecher – 18. September 2026

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