Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz hat die seit dem Zweiten Weltkrieg gewachsene „unbedingte“ transatlantische Freundschaft zwischen den USA und Europa zumindest vorerst für beendet erklärt.
In einer Wahlkampfrede im Konrad-Adenauer-Haus sagte er: „Diese Zeit dieser unbedingten transatlantischen Freundschaft ist wahrscheinlich für längere Zeit vorbei.“
Merz verwies auf veränderte politische Einstellungen in den USA und eine neue Einschätzung des Bündnisses. Er stellte die aktuellen Beziehungen früheren Präsidentenbesuchen und Reden von John F. Kennedy und Ronald Reagan gegenüber.
Telefonat mit Trump am selben Tag
Am selben Tag telefonierte Merz mit US-Präsident Donald Trump. Laut Bundesregierung betonten beide die besondere Verbundenheit; Themen waren unter anderem Ukraine und die Lage in der Straße von Hormus.
Friedrich Merz hat für Sonntagabend zu einer formellen CDU-Präsidiumssitzung eingeladen. »Wir stehen zum Kanzler«, sagt die Bundesbildungsministerin schon jetzt.
— DIE ZEIT (@zeitonline) September 18, 2026
Quellen: Handelsblatt, Bloomberg, Tagesspiegel, Regierungssprecher – 18. September 2026







