Berlin – Die CDU hat erstmals konkrete Zahlen für eine Entlastung bei den hohen Spritpreisen genannt. Generalsekretärin Franziska Hoppermann kündigte in der ZDF-Sendung „maybrit illner“ an, dass Autofahrer ab Anfang Oktober mit einer Senkung von 21 bis 25 Cent pro Liter rechnen könnten.
„Eine Entlastung um irgendwie 21, 23, 25 Cent der Liter, finde ich, ist schon eine spürbare Entlastung“, sagte Hoppermann. „Und das ist das, was wir jetzt angehen werden zu Anfang Oktober.“
Hintergrund: Rekordhohe Kraftstoffpreise
Viele Autofahrer zahlen derzeit teilweise über 2,50 Euro bis 3 Euro pro Liter. Pendler, Handwerksbetriebe und Speditionen klagen über spürbare Mehrbelastungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte rasche Entlastungen angekündigt, ohne konkrete Beträge zu nennen – Hoppermann legte nun erstmals Zahlen vor.
Nun müssten Gespräche mit den Bundesländern über den Umsetzungsweg geführt werden. Mögliche Instrumente: Senkung der Energiesteuer oder der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe.
Absage an Übergewinnsteuer
Eine von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geforderte Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne lehnte Hoppermann ab: Eine solche Steuer sei „kein Cent Entlastung für die Menschen“, die an den hohen Preisen vorbeifahren.
Spritpreisen könnte 21 bis 25 Cent günstiger werden, kündigt CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann an. Über konkrete Instrumente müsse man mit den Ländern beraten.
— DIE ZEIT (@zeitonline) September 18, 2026
Die Ankündigung kommt kurz vor den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Ob die Entlastung ab Oktober greift, bleibt abzuwarten.
Quellen: ZDF maybrit illner, tagesschau.de, FAZ, DIE ZEIT – 18. September 2026







