Berlin – Der Dieselpreis in Deutschland hat einen neuen Rekordstand erreicht. Speditionsunternehmen schlagen Alarm und haben sich mit einem Brandbrief an Bundeskanzler Friedrich Merz gewandt.


Viele Betriebe sehen sich durch die Kraftstoffkosten in ihrer Existenz bedroht. Der Verband der Spediteure kritisiert unter anderem Vorschläge, die aus Sicht der Branche nicht schnell genug und nicht gezielt genug entlasten.
Druck vor dem Wahlwochenende
Die Debatte trifft die Bundesregierung kurz vor den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hatte in der ZDF-Sendung maybrit illner eine mögliche Entlastung von 21 bis 25 Cent pro Liter ab Anfang Oktober in Aussicht gestellt. Über den genauen Weg – etwa Steuer senken oder andere Instrumente – wird in der Koalition noch gestritten.
Eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne, wie von Teilen der SPD gefordert, lehnt die Union ab. Spediteure fordern vor allem planbare, spürbare Entlastung an der Zapfsäule.
In Deutschland hat der Dieselpreis einen neuen Rekordstand erreicht. Der Verband der Spediteure schreibt einen Brandbrief an Kanzler Merz und kritisiert die von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ins Spiel gebrachte Senkung der Mehrwertsteuer.
— Epoch Times Deutsch (@EpochTimesDE) September 18, 2026
Quellen: Epoch Times DE / Verbandsangaben, Handelsblatt, tagesschau.de, DIE ZEIT – 18. September 2026







