KOHAT / ISLAMABAD — Ein Selbstmordattentäter hat am Freitag eine Moschee in der Nähe von Polizeigebäuden im Distrikt Kohat (Khyber Pakhtunkhwa) angegriffen. Nach ersten offiziellen Angaben starben mindestens 16 Menschen, mehr als 50 wurden verletzt. Die Opferzahl könnte noch steigen.

Der Anschlag ereignete sich während des Freitagsgebets. Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug explodierte in der Nähe der Moschee an den Police Lines. Rettungskräfte sind im Einsatz.

Reaktionen und Hintergründe
Die pakistanische Taliban (TTP) haben eine Beteiligung zunächst dementiert. Andere Gruppen wie die Hafiz-Gul-Bahadur-Gruppe werden von lokalen Quellen genannt. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und Saudi-Arabien verurteilten den Anschlag scharf.

The General Secretariat of the OIC Condemns the Terrorist Bombing of a Mosque in Pakistan
— OIC (@OIC_OCI) September 18, 2026
Für Deutschland und Europa ist der Vorfall ein weiteres Signal für die anhaltende Instabilität in der Region, die auch Auswirkungen auf Migrations- und Sicherheitsfragen hat. Deutsche Behörden beobachten die Lage genau.
Aktueller Stand
Rettungsarbeiten dauern an. Krankenhäuser in der Region sind überlastet. Die pakistanische Regierung hat verstärkte Sicherheitsmaßnahmen angekündigt.
Die internationale Gemeinschaft, darunter die EU, hat Trauer und Solidarität bekundet.
Quellen: AP, lokale Behörden, OIC, Reuters. Stand: 18. September 2026. Die Opferzahlen können sich ändern.







