WIESBADEN / BERLIN — Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im August 2026 um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Statistische Bundesamt meldete damit einen klaren Anstieg über den Erwartungen der Ökonomen. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 3,0 Prozent gelegen.

Besonders Energiepreise – getrieben auch durch globale Spannungen und den Iran-Konflikt – drücken auf die Produzentenebene. Monatlich legten die Preise um 1,1 Prozent zu.

Was folgt für Verbraucher?
Erzeugerpreise gelten als Vorläufer der Verbraucherinflation. Steigen sie nachhaltig, können Unternehmen Kosten weitergeben – an der Tankstelle, im Supermarkt und bei Heizkosten. Für Haushalte ist das emotional belastend, weil das Budget enger wird.

Der Irankrieg lässt die Energiepreise steigen. In Deutschland hat das auch Auswirkungen auf die Erzeugerpreise – stärker als von Ökonomen erwartet.
— DIE ZEIT (@zeitonline) September 18, 2026
Die Bundesbank und die EZB beobachten die Entwicklung genau. Kurzfristig bleibt der Preisdruck spürbar.
Quellen: Statistisches Bundesamt, ZEIT, Reuters. Stand: 18. September 2026.







