RIAD / BERLIN — Saudi-Arabien hat europäischen Raffinerien mitgeteilt, dass sie im Oktober kein saudisches Rohöl erhalten. Grund ist der Ausfall der East-West-Pipeline nach einem Drohnenangriff. Europa bezog bislang rund 577.000 Barrel saudisches Öl pro Tag.

Die Nachricht trifft Deutschland in einer Phase bereits hoher Diesel- und Benzinpreise. Analysten erwarten weiteren Druck an der Zapfsäule, weil Europa Ersatzmengen weltweit beschaffen muss – und dabei mit Asien um Lieferungen konkurriert.

Was das für Verbraucher bedeutet
Höhere Rohölpreise wirken schnell auf Transportkosten, Speditionen und die Inflation. Pendler und Unternehmen spüren das zuerst. Die Bundesregierung und die EU beobachten die Lage; kurzfristige Preisbremsen sind nicht angekündigt.

Angriff auf wichtige Pipeline: Bericht: Saudi-Arabien liefert im Oktober kein Öl nach Europa
— ntv Wirtschaft (@ntv_wirtschaft) September 18, 2026
Reparaturen können Wochen dauern. Bis dahin bleibt die Versorgungslage angespannt – und die Sorge vor noch höheren Preisen wächst. Experten raten, Verbrauch im Blick zu behalten, ohne in Panik zu geraten.
Quellen: Bloomberg, Reuters, ntv, Branchenangaben. Stand: 18. September 2026.







